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"Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für die Entwicklung das Wichtigste ist. Ein Kind, das durch selbstständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die Lösung fertig geboten wird."
Dr. Emmi Pikler




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"Wenn wir dem Kind Sicherheit geben, es echte Zuwendung und wahrhaftiges Interesse an seiner Person spüren lassen, entwickelt es Vertrauen, emotionale Sicherheit und Bindungsfähigkeit, ist interessiert, kooperativ und ausgeglichen."
Magda Gerber (Autorin, Buch s.u.)
Termine: derzeit finden 6 altershomogene Kurse an den Tagen Di.- Fr. vor- und nachmittags statt. Bitte erfragen Sie telefonisch oder per mail den passenden Kurs für Ihr Kind.
Kosten: 130 € für 11 Termine à 90 Min.(incl. Einführungstermin/Elternabend)
Leitung: Franziska Schmidt
In einem Einführungsgespräch wird mittels Vortrag ein Einblick in die SpielRaumpädagogik gegeben. Die Teilnahme an einem Elterngespräch ist Vorraussetzung für die Teilnahme an einem der SpielRaumkurse.
Nächster Einführungstermin: 3.August 12 - 13 Uhr. Bitte per email anmelden. Danke.
Diesen Bericht einer Mutter empfehle ich als Einführung: http://eltern.de/familie_erziehung/erziehung/spielraum.html?p=1
Für alle aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen, sowie deren PartnerInnen, aber auch andere Interessierte an der pädagogischen Arbeit im Sinne Emmi Piklers und Jesper Juuls finden regelmäßig (ca. alle 6-8 Wochen) themenspezifische Elternabende statt.
An diesen Abenden ist meist auch Raum für Fragen außerhalb des Themas.
Unkostenbeitrag: 10 €/Person oder 15€/Paar
Aktuelle Termine bitte im Büro erfragen.
Bitte beachten Sie auch das Einzel-Coaching-Angebot für Fragen rund um den Umgang mit Ihrem Kind/Kindern, der Familienplanung, der Rückkehr in den Beruf oder bei Unzufriedenheit/Konflikten in der Partnerschaft.
Zum Kraftschöpfen bieten wir regelmäßig einWohlfühlwochenende für Mütter mit Kleinkindern in der Uckermarkan.
Die Kurse finden in Blöcken zu 10 wöchentlich stattfindenen Terminen á 90 min. statt. In der Regel gibt es danach im Sinne einer Entwicklungsbegleitung ein weitergehendes Kursangebot für die nächste Altersstufe. Eine längerfristige Teilnahme ist sinnvoll.
Nach dem Einführungsgespräch können Sie sich verbindlich zu einem Kurs anmelden. Die Kursgebühr ist mit der Anmeldung fällig. Versäumte Termine werden nicht erstattet. Bei Rücktritt von der Anmeldung ist eine Rückerstattung der gesamten Kursgebühr nur bis 2 Wochen vor Kursbeginn möglich. Eine Bearbeitungsgebühr von 30€ wird davon einbehalten.
Spiel- und Bewegungsmaterialien nach Emmi Pikler (Krabbelkisten, Kletterdreiecke, ...)
und Elfriede Hengstenberg (Kippelhölzer, Balancierstangen, Hocker, Leitern) erhalten Sie in der:
Basisgemeinde Prenzlauer Berg
Dunckerstr. 14
10437 Berlin
Tel.:030-4440700
Emmi Pikler:
"Friedliche Babys - zufriedene Mütter", Herder Verlag, Freiburg 1982
"Lasst mir Zeit", Pflaum Verlag, München 1992
"Miteinander vertraut werden", Arbor Verlag, Freiamt 2002 (erw.Neuauflage)
Magda Gerber:
"Dein Baby zeigt dir den Weg", Mit Kindern wachsen Verlag, Freiamt 2000
"Ein guter Start ins Leben", Mit Kindern wachsen Verlag, Emmendingen 2002
Chantal de Truchis:
"Zufriedene Kinder - gelassene Eltern" (1.Bd) Herder Verlag, Freiburg 2003
"Die ersten Schritte in die Welt" (2.Bd) Herder Verlag, Freiburg 1998
Monika Aly:
"Mein Kind im ersten Lebensjahr. Frühgeboren, entwicklungsverzögert, behindert - oder einfach anders? Antworten für Eltern", Springer Verlag, Berlin-Heidelberg 2002
Jesper Juul:
"Das kompetente Kind"
"Die kompetente Familie" Neue Wege in der Erziehung
"Was Familien trägt" Werte in Erziehung und Partnerschaft
"Unser Kind ist chronisch krank" Ein Ratgeber für Eltern
"Nein aus Liebe" Klare Eltern-starke Kinder
alle im Koesel - Verlag erschienen
Myriam David, Geneviève Appell:
"Lóczy - Mütterliche Betreuung ohne Mutter", Cramer, Klett & Zeitler, München 1995
... jedes Mal, wenn wir einem Kind etwas frühzeitig beibringen,
das es später für sich selbst hätte entdecken können,
wird diesem Kind die Chance genommen, es selbst zu erfinden
und es infolgedessen vollkommen zu verstehen.
Jean Piaget (Schweizer Psychologe, 1896 - 1980)
* www.pikler-spielRaum.de
* www.pikler.de
* www.pikler.org
* www.pikler.hu/2.0/de/de_gyermekfilm.html (4 min. Video)
* www.basisgemeinde.de
* www.pikler-hengstenberg.at
* www.we-ev.de
* www.aipl.org
* www.jgstiftung.de
* www.rie.org
* www.jesperjuul.com
Den Umgang mit Kindern im traditionellen Hawaii war auf meiner letzten Reise wieder sehr berührend. Es war verblüffend, wie Viele Parallelen ich in der SpielRaumpädagogik finden konnte.
Die Haltung der traditionellen HawaiianerInnen dem Leben und insbesondere den Kindern gegenüber ist sehr achtsam, wertschätzend, liebevoll, respektvoll, herzlich, nichtwertend und von großer Dankbarkeit geprägt. Kinder werden in ihrer Individualität geachtet und die ganze „Ohana“ (Großfamilie, Freunde, Nachbarn) beobachtet, welche Talente und Fähigkeiten sie mitgebracht haben, um diese bestmöglich weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht allein darum, mit welchem Ergebnis eine Tätigkeit ausgeführt wird, sondern auch um die innere (Aloha-) Einstellung dabei, denn dann ist das Ergebnis automatisch das Bestmögliche und bringt außerdem große innere Zufriedenheit. Die Basis für die Erwachsenen ist eine gute Verbindung zum eigenen „inneren Kind“, denn eine liebevolle Beziehung zu sich selbst wird als Grundlage für alle anderen Beziehungen im Leben betrachtet.
........Selbstverständlich geht die Dankbarkeit dann auch in der Generationenfolge in die andere Richtung und die Eltern und besonders die Großeltern werden (immernoch) sehr geehrt. Diese Achtung kommt nicht aus einer einschüchternden Autorität, sondern einem wahren verbundenen Respekt. Der Gemeinschaftssinn ist auch heute noch sehr stark ausgeprägt, denn allen ist bewußt, wie sehr wir alle miteinander verbunden sind. Es gibt eine alte Sage, die besagt, daß jeder mit einer „bowl of light“ auf die Welt kommt, die er hüten und darauf achten soll, daß keine Steine hineingeraten, die das Licht, das innere Strahlen vedunkeln oder gar zum Erlöschen bringen. In diesem Fall sollte sofort alles erdenkliche unternommen werden, um den Stein aus der Lichtschale zu entfernen, denn sonst würden diese Steine weite Schatten werfen. Es galt, sich schnell auf etwas positives zu konzentrieren, denn der Grundsatz: "Das worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, verstärkt sich" war allen bewußt. Wenn die Person es selbst nicht schaffte, gab es verschiedene Unterstützungsformen, die halfen, wie sie/er diese Steine aus dem Weg räumte, die das Licht seiner Seele verdunkelten. Ein herzlicher Umgang untereinander schafften eine Athmosphere, die dies meist jedoch gar nicht erst soweit kommen lies.
Ich finde es sehr ermutigend zu wissen und auch immer mehr wieder zu erleben, wie eine ganze Gesellschaft verteilt über mehrere Inseln viele Jahrhunderte nach so positiven Grundsätzen friedlich zusammenlebte. Glücklicherweise konnte ich in den letzten Jahren sehen, wie die Schätze dieser Kultur, die sich kurz vor dem Aussterben befand, mit enormer Geschwindigkeit wiederbelebt werden, die verdunkelnden „Steine“ der Geschichte entfernt werden und die „Lichtschale“ dieser Kulturgruppe immer heller wieder scheint. Gerade noch rechtzeitig strahlt sie ihr Wissen in eine globalisierte Welt, um das Bewußtsein zu untersützen, daß wir als „Weltgemeinschaft“ heute alle miteinander verbunden sind. Denn bald werden sich die Hawaiianer als Ethnie aufgelöst haben in dem großen asiatischen und europäischen Genpool der restlichen Bevölkerung Hawaiis. Mit anderen alten Kulturen und mittlerweile auch mit der modernen Genforschung teilen auch sie die Vorstellung, daß wir alle sowieso irgendwie miteinander verwandt sind. Die Vorstellung von Wiedergeburt ist in der hawaiischen Kultur tief verankert und so heißt es, daß heutzutage die alten hawaiischen Seelen überall auf der Welt wiedergeboren werden. Warum nicht? Wenn das bedeutet, daß dadurch weltweit die Menschen mehr den Aloha-Geist leben und wir wieder bewußter umgehen mit dem Wissen, daß unsere Kinder die Kultur-Träger der Welt von morgen sind.
Auszug aus einem Reisebericht von Franziska Schmidt, März 2010